© Matthias Friedel

Falken­ried Quartiersentwicklung

Quartier­s­ent­wick­lungHamburg

Die ehema­ligen Fahrzeug­werk­stätten in Eppen­dorf lieferten nach ihrem Auszug im Jahr 1999 den nötigen Freiraum für die Entwick­lung eines hochwer­tigen Quartiers für Wohnungen und Arbeitsstätten.
Auf dem Gelände, auf dem sich seit 1890 der Betriebshof für Straßen­bahnen und später auch für Omnibusse befand, ist heute eine Mischung aus Wohnungen und Stadt­häu­sern sowie Läden und Büroflä­chen entstanden.

Projekt­daten

Grund­stück
50.000 m²

Projekt­vo­lumen
69.000 m² BGF

Projekt
Erwerb des Areals. Durch­füh­rung eines inter­na­tio­nalen zweistu­figen städte­bau­li­chen Wettbe­werbs. Schaf­fung von Baurecht durch die Koordi­nie­rung des Bebau­ungs­plans Höhen­luft-Ost 2. Parzel­lie­rung des Geländes und Verkauf einiger Baufelder. Eigene Entwick­lungen: Halle E (Gewerbe), Wasser­turm (Gewerbe), Pfört­ner­häus­chen (Gewerbe), Falken­ried Apart­ments (Wohnen).

Standort
Hamburg-Eppen­dorf Falkenried/Straßenbahnring

Archi­tektur
Master­plan: Bolles & Wilson, Münster
HAMBURG TEAM-Projekte:
BRT Bothe Richter Teherani, Hamburg
LABFAC (Finn Geipel LIN), Paris/Berlin
planpark archi­tekten GbR, Hamburg

Zeitplan
Projek­tie­rung 1997-1999, Bauzeit 1999-2004

Inves­ti­tion
160 Mio. €

Nutzung
Wohnen: 33.000 m² Wohnfläche
Gewerbe: 23.000 m² Nutzfläche

Eine Dokumen­ta­tion

Vor über 100 Jahren wurden auf dem Gelände zwischen Lehmweg, Falken­ried. Hoheluft­chaussee und Eppen­dorfer Weg noch Pferde­bahnen gebaut. Bereits vor dem ersten Weltkrieg verkauften sich Eppen­dorfer Straßen­bahnen und Omni­busse in die ganze Welt. 1999 ging die indus­tri­elle Erfolgs­ge­schichte zu Ende, das Gelände wurde still­ge­legt. Im ausge­henden 19 Jahrhun­dert gab der Bau der Fahrzeug­werk­stätten vor den To­ren der Hanse­stadt einen wichtigen Impuls für die dortige Stadtentwicklung.

Im Baujahr 1892 umfasste der Betriebshof Falken­ried eine sechs­glei­sige Halle für 100 Wagen, drei Ställe für 300 Pferde, eine zweiglei­sige Repara­tur­halle mit Werkstätten, eine zweiglei­sige Lackier­halle, ein großes Maschi­nen­haus mit zwei Dampf­ma­schinen, Schmiede, zwei 35m hohe Schorn­steine, zwei reprä­sen­ta­tive Verwal­tungs­ge­bäude, Werks­woh­nungen und diverse Nebengebäude.

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