Campus Schät­zel­berg

WohnenBerlinIn Planung

Der Inklu­si­ons­campus im Grünen
HAMBURG TEAM erwarb den Campus Schät­zel­berg in Berlin-Marien­dorf im Jahr 2019 in einem Joint Venture mit der Dr. Wolfgang Schroeder GmbH & Co. KG. Seitdem wird auf der ehema­ligen Vorhal­te­fläche des Dreifal­tig­keits­kirch­hofes, umringt von der Grünan­lage Schät­zel­berg und dem Friedhof „Zum Heiligen Kreuz“, ein Inklu­si­ons­campus geplant.
Die geplanten Wohnein­heiten, idyllisch gelegen inmitten eines alten Baumbe­standes, werden durch den zentralen Inklu­si­ons­bau­stein mit einer Mischung aus offenen Beratungs­an­ge­boten, betreuten Wohngruppen und geför­derten Wohnungen als Herzstück der geplanten Bebauung ergänzt.

FAQ zum Projekt

    • Mehr Wohnraum für alle: mindes­tens 80 Sozial­woh­nungen + 260 Wohnungen insgesamt
    • Komplett neue soziale Infra­struktur: Inklu­si­ons­bau­stein schafft nachweis­lich benötigte Angebote für Tempelhof-Schöneberg
    • Klima­schutz: Flächen­spa­rendes, nachhal­tiges Bauen, dadurch geringe zusätz­liche Versie­ge­lung und die Aufwer­tung von Grünflächen
    • Gemein­wohl: Dauer­hafte und neue öffent­liche Zugäng­lich­keit wertvoller Grünflä­chen für alle
  • Der Campus ist eines der wenigen Projekte in Tempelhof-Schöne­berg, das sozialen Wohnungsbau reali­sieren wird. Und das in einem Bezirk, der immer beliebter wird. Ein Drittel der Wohnungen wird sozial geför­dert sein.

  • Die Baufläche ist seit 2016 entwidmet und wurde nie als Friedhof, sondern als Vorhalte- und später als Wirtschafts­fläche genutzt.

    Kein einziges Grab wird berührt – alle verblei­benden Grabstätten liegen im südli­chen Bereich und waren nie Teil des Projekts. Portal und Trauer­halle stehen unter Denkmal­schutz und werden erhalten.

    Die Toten­ruhe bleibt vollständig gewahrt.

  • Der Inklu­si­ons­bau­stein umfasst soziale Einrich­tungen, die nachweisbar im Bezirk benötigt werden. Inklu­sion ist einer der Kernge­danken dieses Projektes. Das gesamte Gebäude ist für offene Beratungs­an­ge­bote, betreute Wohngruppen und barrie­re­freie geför­derte Wohnungen reser­viert.

  • Die Bebauung ist auf dem Wirtschaftshof des Fried­hofes vorge­sehen, der heute vor allem auch als Lager genutzt wird.

    Die Planung sieht vor, fast den kompletten Natur­raum im Norden zu erhalten.

    Insge­samt werden mehrere Millionen Euro in aktiven Natur­schutz inves­tiert. Das Projekt verbes­sert das Mikro­klima aktiv durch begrünte Dächer, wasser­durch­läs­sige Wege, viele neue Bäume und die Aufwer­tung, Renatu­rie­rung und Klima­an­pas­sung benach­barter Flächen.

    Die klima­sen­sible, energie­ef­fi­zi­ente Bauweise mit Regen­was­ser­ma­nage­ment ist fester Bestand­teil des Konzepts. Der ursprüng­lich hier behei­ma­tete Mäuse­bus­sard hat seinen Horst nachweis­lich verlassen.

  • Durch das Projekt werden insge­samt nur knapp zwei Prozent der Flächen zusätz­lich versie­gelt. Langfristig wird für diesen geringen Eingriff viel Wohnraum geschaffen und die bestehenden hochwer­tigen Natur­räume von Friedhof und Park gesichert. Der Fußab­druck der Gebäude wurde im Vergleich zur ursprüng­li­chen Planung reduziert. Das Projekt wird dezidiert flächen­spa­rend entwickelt.

  • Die ursprüng­lich geplante Kita wird in Marien­dorf nicht mehr benötigt – das reduziert die Verkehrs­be­las­tung während der Stoßzeiten erheb­lich. Das unabhän­gige, wissen­schaft­liche Verkehrs­gut­achten bestä­tigt die Leistungs­fä­hig­keit der Straßen. Zentrale Säulen des Mobili­täts­kon­zepts sind Fuß- und Radver­kehr sowie der ÖPNV.

Projekt­daten

Grund­stück
23.850 m²

Projekt­vo­lumen
ca. 27.600 m² BGF

Projekt
Neubau eines Inklu­si­ons­campus bestehend aus neun Baukör­pern für Wohnnut­zungen und soziale Nutzungen mit Sozialbaustein

Standort
Berlin-Marien­dorf, Eisen­acher Straße 61

Archi­tektur
Grüntuch Ernst Archi­tekten, Berlin

Projekt­part­ner­schaft
mit Dr. Wolfgang Schroeder GmbH & Co. KG

Zeitplan
Projek­tie­rung 2019-2026

Inves­ti­tion
ca. 100 Mio. €

Zukünf­tige Nutzung
Sozialer Baustein: Zentraler Baukörper für eine soziale Inklu­si­ons­nut­zung mit ca. 1.400 m²
Wohnen: Verteilt auf alle neun Baukörper mit ca. 26.200 m², davon 30 % geför­derter Mietwoh­nungsbau gem. Berliner Modell

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