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Archi­tek­ten­wett­be­werb für Immobi­li­en­pro­jekt in der Gasstraße entschieden

Brücke beim Projekt Gasstraße in Hamburg© Veit Eckelt

Archi­tek­ten­wett­be­werb für Immobi­li­en­pro­jekt in der Gasstraße entschieden

Presse­kon­takt

HAMBURG TEAM
Dr. Regine Jorzick
T: +49 40 3768 09 – 18
E: ed.ma1664495751etgru1664495751bmah@1664495751kcizr1664495751oj.r1664495751

fischer­Ap­pelt
Harald Ehren
Tel: +49 40 899 699915
E: ed.tl1664495751eppar1664495751ehcsi1664495751f@ner1664495751he.dl1664495751arah1664495751

Feldhoff & Cie. GmbH
Sven Klimek
T: +49 69 2648 677 – 235
E: ed.ei1664495751c-ffo1664495751hdlef1664495751@ks1664495751

PresseProjekt­ent­wick­lung

Der Wettbe­werb unter inter­na­tio­nalen Top-Archi­tekten für das innova­tive Immobi­li­en­pro­jekt in Form eines New-Work-Campus in Hamburg-Bahren­feld ist entschieden: Carsten Roth Archi­tekten bauen in nachhal­tiger Ausfüh­rung das moderne Ensemble als neuen Firmen­sitz der fischer­Ap­pelt-Gruppe und als Standort für Kommu­ni­ka­tion, Gewerbe, Startups sowie innova­tive Formen der Arbeit.

Hamburg, 2. Juli 2021 — Mit der Prämie­rung des besten Archi­tek­tur­ent­wurfes ist der Start­schuss für ein großes Immobi­li­en­pro­jekt gegeben worden, das für die Kreativ- und Startup-Szene sowie den Hamburger Westen als Innova­ti­onshub neue Akzente setzt und dabei Vorbild für zukünf­tige “New Work”-Projekte sein wird. Bis 2025 soll auf einem ca. 11.000 m² großen Grund­stück mit ca. 40.000 m² Brutto-Geschoss­fläche (BGF) für zwei Plange­biete an der Gasstraße ein Campus mit inter­na­tio­naler Top-Archi­tektur entstehen, bei dem der Fokus klar auf einer nachhal­tigen Bauweise liegt. Das Immobi­li­en­pro­jekt, das durch die Hamburger Wirtschafts­för­de­rung begleitet wird, setzt neue und innova­tive Impulse für die Hanse­stadt. Wirtschafts­se­nator Michael Westha­ge­mann: “Trotz Corona ist die Wirtschaft in Hamburg auf Wachs­tums­kurs. Viele namhafte Unter­nehmen expan­dieren oder siedeln sich an. Der New-Work-Campus ist ein Leucht­turm­pro­jekt in dieser Entwick­lung. Einmal mehr zeigt sich, dass es eine gute Entschei­dung war, Hamburgs Gewer­be­flä­chen auf die Hamburg Invest zu übertragen. So haben Unter­nehmen bei der Stand­ort­suche einen zentralen städti­schen Ansprechpartner.“

„Das Grund­stück an der Gasstraße ist eine der attrak­tivsten städti­schen Gewer­be­flä­chen, die von Hamburg Invest in Altona vermarktet wurden”, sagt Hamburg Invest Geschäfts­führer Dr. Rolf Stritt­matter. Die Nutzung als New-Work-Campus durch die fischer­Ap­pelt-Gruppe und Weinmann Emergency sowie stadt­teil­nahes Gewerbe sei ein positives Signal für den Wirtschafts­standort. “Das Projekt ist ein wichtiger Baustein bei der Entwick­lung Bahren­felds zur Science City“, so Stritt­matter weiter. Neben dem neuen Firmen­sitz der fischer­Ap­pelt-Gruppe und der Zentrale des Medizin­technik-Unter­neh­mens Weinmann Emergency Medical Techno­logy wird es stadt­teil­nahe Gewerbe- und Produk­ti­ons­flä­chen geben. Darüber hinaus entstehen an dieser Stelle Büroflä­chen für neue Unter­neh­mens­an­sied­lungen. Die Feder­füh­rung bei der Entwick­lung des Plange­biets A übernimmt HAMBURG TEAM. Das Projekt geht nach der Planung dann auch in die Vermark­tung und wird weitere Mieter in das ehema­lige Indus­trie­ge­biet im Stadt­teil Bahren­feld ziehen.

Die Jury, unter Vorsitz von Stefan Behnisch, Behnisch Archi­tekten, und mit dem Hamburger Oberbau­di­rektor Franz-Josef Höing hatte unter zehn weiteren Einrei­chungen den zukunfts­wei­senden Entwurf von Carsten Roth Archi­tekten prämiert. Insbe­son­dere die neue Zentrale von fischer­Ap­pelt soll zum Zugpferd und Taktgeber für die weiteren Arbeits­welten auf dem Grund­stück zwischen Bahntrasse und der Gasstraße werden. Mit Low-Tech Gebäu­de­aus­stat­tung, dazu atmosphä­risch, jung, frisch und flexibel will fischer­Ap­pelt das Verständnis von städti­schem Leben, der Arbeits­welt und der Mobilität zwischen beiden Welten am Hamburger Standort grund­sätz­lich neu schaffen. “Wir wollen auf dem Campus so genannte Maker­Spaces schaffen”, sagt Agentur-Gründer und CEO Bernhard Fischer-Appelt. Die Idee des „New Work“  habe durch die Pandemie weiter an Dynamik gewonnen. Sie habe neue Impulse erhalten – alter­na­tive Arbeits­mo­delle und -formen werden weiter­ent­wi­ckelt. Fischer-Appelt dazu: “Die Büros für zukünf­tige hybride Arbeits­mo­delle sollen ein Gleich­ge­wicht zwischen Gemein­schaft­lich­keit und Rückzug schaffen. Es gibt dort Räume, in denen man ohne Ablen­kung in Ruhe produktiv arbeiten kann sowie Räume, in denen man sich unkom­pli­ziert treffen und austau­schen wird.” Die Zukunft der Arbeit, so Fischer-Appelt, biete Möglich­keits­räume an, in denen Verän­der­bar­keit und Unfer­tig­keit zum Kernele­ment werden. “Die Archi­tektur in Form eines kreativen Nestes eröffnet unzäh­lige Möglich­keiten”, beschreibt Fischer-Appelt das Konzept.

Der Archi­tek­tur­ent­wurf von Carsten Roth Archi­tekten konnte sich gegen inter­na­tio­nale Mitbe­werber wie u.a das Berliner Büro Graft oder Delugan Meissl Associated Archi­tects aus Wien durch­setzen. Überzeugt hat die Jury der Campus-Charakter des Entwurfs, die nachhal­tige Bauweise und das Verkehrs­kon­zept. So werden die verschie­denen Gebäude bzw. Komplexe über zwischen­ge­schal­tete Innen­höfe erschlossen – mit großer Eindeu­tig­keit und Auffind­bar­keit zwischen den Gewer­be­fas­saden entlang der Gasstraße. Der Entwurf bekennt sich offensiv zu neuen Verkehrs­kon­zepten. Der bestehende Radschnellweg wird identi­täts­stif­tend in den Entwurf einge­ar­beitet. Carsten Roth: “Die neue Firmen­zen­trale der fischer­Ap­pelt Group will das Verständnis von städti­schem Leben, der Arbeits­welt und der Mobilität zwischen beiden Welten am Hamburger Standort grund­sätz­lich neu schaffen: Ein Prototyp für kommende Genera­tionen mit einem grund­sätz­lich anderen Verständnis von Lebens- und Arbeits­welten als bis dato.”

Träger des Gesamt­pro­jekts sind die beiden Immobi­li­en­ent­wickler HAMBURG TEAM und Harmonia Immobi­lien, die auf den zwei benach­barten Grund­stü­cken mit demselben Archi­tekten autarke und zugleich städte­bau­lich verschmol­zene Gebäude für die beiden Haupt­nutzer (fischer­Ap­pelt und Weinmann) reali­sieren werden. Die Bedeu­tung des Projekts für Hamburg und als Vorbild für andere Städte unter­streicht Peter Jorzick, Partner des Immobi­li­en­ent­wick­lers Hamburg Team: “Die schön gestal­tete Gebäu­de­gruppe in nachhal­tiger Bauweise setzt einen markanten Kontra­punkt zum denkmal­ge­schützten histo­ri­schen Gaswerk, einem Wahrzei­chen der Indus­tria­li­sie­rung in Altona.” Jorzick weiter: “Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit Politik und Verwal­tung ein einstim­miges Ergebnis für den Entwurf von Carsten Roth in der Jurysit­zung erzielen konnten.“

Die ersten Mieter sind die fischer­Ap­pelt-Gruppe, mit 700 Mitarbeiter*innen, und das Technik-Unter­nehmen Weinmann Emergency mit 300 Mitarbeiter*rinnen. Neben deren Verwal­tung sollen im neuen Firmen­sitz klein­tei­lige Produk­ti­ons­welten, Werkstätten und die Forschung und Entwick­lung des Unter­neh­mens eine neue Heimat finden. WEINMANN-Geschäfts­führer Marc Griefahn: „Wir freuen uns, unser Wachstum an einem attrak­tiven Standort in der Mitte Altonas fortsetzen zu können. Der zeitlose Sieger­ent­wurf von Carsten Roth überzeugt nicht nur durch sein Erschei­nungs­bild, sondern auch durch sein durch­dachtes Layout, in dem wir unsere Vorstel­lungen von New Work reali­sieren werden.“

WEINMANN wird bei der Planung und Reali­sie­rung durch die HARMONIA Gruppe unter­stützt. Dr. Michael Börner-Klein­dienst, Geschäfts­führer HARMONIA Immobi­lien GmbH: „Nach unserem langjäh­rigen Engage­ment bei dem Projekt Mitte Altona freuen wir uns, wieder im Bezirk Altona als Projekt­ent­wickler und Investor tätig werden zu können. Der im Archi­tek­ten­wett­be­werbs­ver­fahren ausge­wählte Entwurf von Carsten Roth begeis­tert uns sowohl städte­bau­lich als auch architektonisch.“

Über fischer­Ap­pelt

fischer­Ap­pelt verdient Aufmerk­sam­keit für Marken und Unter­nehmen, die Wert schöpft. Daran arbeiten jeden Tag 700 Kolle­ginnen und Kollegen an zehn natio­nalen und inter­na­tio­nalen Stand­orten für über 200 Kunden, darunter die Hälfte aller DAX-Konzerne. Wir integrieren Diszi­plinen projekt­ba­siert und übergrei­fend von Data über Design bis Distri­bu­tion, von Strategie über Stories bis Sales, von Planning über Produkt­in­no­va­tion bis Perfor­mance, von Kreation über Content bis Campai­gning und richten alles auf ein wertvolles Ergebnis für Kunden und User aus. Das macht uns zu einer der führenden Agentur­gruppen für kreative und integrierte Marke­ting- und Kommunikationslösungen.

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